Jetzt gehts hier rund!!

Uiuiui … jetzt sind wir schon 7 Tage in Ny Alesund und ich bin noch nicht dazu gekommen etwas zu schreiben. Dabei ist so unglaublich viel passiert. Also der Reihe nach:
25. Mai 2010
Dienstag sind wir in Ny Alesund eigenlaufen. Es gibt nicht die richtigen Worte, um zu beschreiben was für einen Eindruck diese Szenen hinterlassen haben. Der bis jetzt einzige Tag mit wolkenlosem Himmel, herrlichem Sonnenschein und einer grandiosen Einfahrt in den Kongsfjord. Ich hoffe, dass die Bilder ein klein wenig die Emotionen vermitteln können, die das ausgelöst hat.
Auf der Fahrt nach Ny Alesund mussten wir ein kleines Rennen mit dem Frachtschiff fahren, dass einmal im Monat die Forschungsstation versorgt. Denn wer zuerst den Hafen erreicht, darf auch als erster entladen. Glücklicherweise haben wir mit einem Tag Vorsprung gewonnen und konnten daher den Dienstag gut für das Entladen der Mesokosmen nutzen.
Am Abend ist dann der Rest der IFM-GEOMAR-Truppe aus Kiel eingeflogen worden. Da war es dann vorbei mit der Ruhe. Aber da wir das Experiment schlecht zu dritt durchführen können, war es wohl doch ganz gut so.
26. Mai 2010

Mittwoch galt es sich in Ny Alesund zu organisieren. Wir mussten alle möglichen Besprechungen und Einführungen über uns ergehen lassen. Aber, da wir ja wie immer unter Zeitdruck stehen, musste natürlich parallel angefangen werden die Mesokosmen für das Experiment vorzubereiten. Detlef und Ronald haben bis heute einen super Job hingelegt und alle 9 Mesokosmen zeitplan getreu bis Sonntagabend fertig gebaut.
Da wir eine Auffrischung im Schießen benötigten, durften wir abends noch ein bisschen rumballern. Natürlich alles abgesichert auf einem Schießplatz.
27. Mai 2010
Donnerstag war der große Entlade-Tag. Da wir am Dienstag nur die Mesokosmen und einiges an Zusatzmaterial entladen haben, galt es nun alle 165 Kisten auf die Pier zu bringen und per Radlader auf die verschiedenen Labore im ganzen Ort zu verteilen. Da nicht ganz klar war wer wo untergebracht ist, kann man sich vorstellen, dass es zu gewissen Zeiten kurzfristig unübersichtlich wurde. Aber gute Logistik bringt natürlich nichts aus der Ruhe, so dass nun alles an seinem Ort ist und alle fleißig damit beschäftigt sind ihre Labore aufzubauen.
28. Mai 2010
Am Freitag sind dann auch die Engländer, Franzosen und Holländer eingetroffen, so dass es nun galt die Materialschlacht, die wir am Vortag mit der Entladung der Esperanza eigeleitet hatten, nun mit drei Containern fortsetzen konnten.
29. Mai 2010
Samstag … hmmm …. Ich erinnere mich noch dunkel an das Einrichten von Laboren, einem Checktauchgang bei immerhin positiven Wassertemperaturen (+0,5°C) und einer Party auf der Esperanza mit anschließendem Versumpfen in der Bar von Ny Alesund (hat nur Samstags geöffnet) .. viel mehr weiß ich irgendwie nicht mehr!!
30. Mai 2010
8.30 Uhr, es ging weiter mit aufbauen und organisieren!! Das musste ich jetzt natürlich schreiben, um den Text vom Vortag nicht ganz ins falsche Licht abgleiten zu lassen.
31. Mai 2010
Heute wurden die Mesokosmen endlich zu Wasser gelassen. Mit einer wahnsinnigen Kraftanstrengung eines super Teams konnten wir zusammen mit der Esperanza von Greenpeace heute alle neun Mesokosmen installieren. Neben mir sitzt gerade Andrea. Es ist 23.21Uhr und sie ist gerade, tiefgekühlt von der letzten 4 stündigen Bootstour zurückgekommen. Das ist schon ein anstrengender Job den wir haben, aber es gibt auch Leute die es einem danken!!

Så er vores mesokosmos i vandet!

Vi har i den første uges tid haft travlt med at opsætte vores lab, pakke et utal af kasser ud og så har vi også hjulpet med at få alle mesokosmos færdige…

Blandt andet har vi samlet  ’lågene’ til vores mosokosmos og sat pigge på, så måger og andre havfugle, der trænger til at træde af på naturens vegne ikke sætter sig lige præcis på vores mesokosmos og beriger vandet med næringssalte! Det ville nemlig give forskellige næringssalt-niveauer i de 9 mesokosmos og derfor ’forstyrre’ eller ændre effekten af CO2-berigelsen.

I dag kunne de ca. 2 tons tunge mesokosmos så komme i vandet – ved hjælp af Greenpeace skibet Esperanza. Og alt er indtil videre gået planmæssigt… Så nu er det bare at krydse fingre for at det fortsætter 🙂

Mesokosmos på vej ned i vandet…

… To stk mesokosmos i Kongsjorden 🙂

Du blanc, du jour et des parapluies géants (par Lucie)

A Ny Alesund, et ce déjà depuis plus de trois mois, tout est blanc et tout est jour .

Le soleil ne se couchera pas avant le mois de septembre. En raison de l’inclinaison de la Terre et de la position géographique particulière de l’île (très proche du pôle Nord), du mois d’avril au mois d’août, les habitants de Svalvard bénéficient du ‘soleil de minuit’.

Toutes les nuits, donc,  nous nous endormons alors qu’il fait totalement jour !
Le travail continue à Ny Alesund, et ce même le week-end. Les instruments de mesure et de filtration sont installés, et le laboratoire se construit petit à petit. Il reste encore beaucoup de tests à effectuer avant mercredi, jour où nous espérons effectuer nos premiers prélèvements.

En attendant, on peut faire parfois faire des rencontres assez étonnantes, comme avec ces parapluies géants transparents.

Ils serviront de toit aux mésocosmes (les grandes piscines que nous placeront en mer et dans lesquelles nous feront nos expériences). Des picots ont été placés sur les parapluies afin d’empêcher les oiseaux de se poser et d’apporter des éléments extérieurs dans les mésocosmes.

Setting up the labs

As I write this, lots of big snowflakes are falling and covering Ny Alesund, but there’s no time for making snowmen. This past couple of days we’ve all been busy trying to recreate the labs that we have at our home institutes so that we can conduct our research here in Ny Alesund. It’s been a huge task getting our equipment and scientific instruments here (with a lot of help from the German group; IFM-GEOMAR) and it takes a long time to prepare and pack everything so that it all arrives safely. Once here, the boxes and containers are unloaded and we then have to unpack everything again and convert the empty lab space into working laboratories. This can take some time and be a bit chaotic, especially when you can’t find things that you were sure you packed…

Organized chaos!

It’s always a bit nerve-wracking when you turn the scientific instruments on for the first time after they’ve been turned off and transported half-way round the world, and we’ve had a few problems that we’ve had to fix including leaky regulators on John’s Hydrogen gas cylinder (Norwegian fittings are different to the UK ones), and a loose fuse (tricky to find) on Frances’s GC/MS Peltier cold trap controller. Fingers crossed that everything will work smoothly from now on as the mesocosm experiment will begin in a few days time (the mesocosms are being placed into the fjord as I write!) and there are still calibrations to do before we can start taking our first measurements of the trace gases in the fjord water.

'Now, where does this bit go?'.....

 However if it all gets too much we only have to look out of the window to calm our minds. As well as the beautiful snowy landscape there is lots of wildlife that we are lucky to have close contact with. Frances usually keeps us updated with all the comings and goings of the birds that are around (like the Snow Bunting earlier today that looked like it had stripy leggings on because it had been ringed with multicoloured tags), but when I arrived at the lab this morning there was a new resident. A reindeer was sitting on a grassy patch just in front of the window. He stayed there all morning and apparently this is a common occurrence in Ny Alesund, but to us it was an exciting distraction from the unpacking and lab preparations.

Nice view from the window

Rudolph goes for a stroll

Hopefully he’ll keep us company for the next few weeks; it’s a bit of a contrast to the seagulls that we typically see out of our lab windows back in Plymouth, but then life here is very different.

Susan

Préparation pour les mésocosmes (par Chiaki)

Après notre arrivée a NyÅlesund, nous nous préparons pour le début de l’échantillonnage.
Nous avons nettoyé l’espace de stockage (un hangar) où nous allons travailler pour nos experiences de filtration.

Nous avons transporté tout le materiel (au moins 30 caisses) avec un chariot. Rui travaille et Tsuneo supervise.

Voici les mesocosmes avec lesquels nous allons travailler.

Ils ressemblent a 10 grosses piscines que nous allons installer, demain, dans la mer et dans lesquelles nous ferons des experiences.

79 graden noord

Eergisteren ben ik aangekomen op Spitsbergen. Het was best nog een lange reis, met 3 tussenstops, met de laatste vlucht van Longyearbyen naar NY-Ålesund als hoogtepunt. Na deze spectaculaire vlucht in minivliegtuigje over de witte bergen van Spitsbergen, stapten we uit in een koud, bar en ongerept niemandsland. Ondanks dat ik al aardig wat van de wereld gezien heb, zeker wat verschillende landschappen betreft, is dit wel heel indrukwekkend en speciaal. Het voelt alsof je op het einde van de wereld bent en dat is het natuurlijk ook zo.  Ik kan er veel over zeggen, maar een foto laat beter zien hoe het er hier uitziet. Ik verblijf met 2 andere Nederlandse onderzoekers, Anna en Corina van het NIOZ, in het Nederlands poolstation. Het Nederlands poolstation bestaat uit kleine hutjes die best primitief zijn. Ze zijn klein en er is bijvoorbeeld geen sanitair en stromend water, dus we moeten naar een ander station voor douche (de sporthal) of toilet (het museum). Het is wel leuk dat er poolvossen onder het huis wonen, die hoop ik natuurlijk nog te zien, en dat we hier mogen verblijven natuurlijk!  Het eten wordt verzorgd door “Kings Bay”, de beheerder van het onderzoeksdorp NY-Ålesund. Het eten is erg goed met een gevarieerd en uitgebreid buffet, zeker voor zo’n afgelegen plek! Er is ook een dorpswinkeltje waar je souvenirs, drank en toiletspulletjes kunt halen; deze gaat twee keer per week anderhalf uur open, waaronder gisteren en toen stond er een flinke rij! En het wordt inderdaad niet donker, wat toch heel apart is! Ook is het een radiostil gebied, dus mobiele telefoons of WIFI zijn niet toegestaan!

De mesocosms staan nu nog op de kant, maar de mensen van IFM-GEOMAR, van wie de mesocosms zijn, zijn druk bezig ze zo snel mogelijk in het water te kunnen laten. Het zal nog wel een paar dagen duren voor we echt kunnen beginnen, dus wij hebben het nog even rustig. In de tussentijd kunnen we onze kisten uitpakken en onze laboratoria inrichten, zodat we er klaar voor zijn, als het grote experiment gaat beginnen! Wie trouwens meer wil lezen over NY-Ålesund en het Nederlands poolstation kan terecht op http://nl.wikipedia.org/wiki/Ny-%C3%85lesund en http://www.poolstation.nl/indexnl.php . Tot de volgende blog :).

Arctic Springwatch!

As Svalbard is essentially an area of wilderness (and there’s not many of those left on Earth!), it is a very important home to some seriously hardy wildlife. Already, we have seen a very cute and fluffy Arctic fox, and as the summer breeding birds start to nest, I’m sure we will be seeing more (probably pinching eggs and chicks…). And that leads onto the birds. Svalbard is predominantly home to colonies of migratory nesting seabirds, coming to the far North to benefit from the long days of sunlight for finding food to feed their young. Barnacle geese are good example, and we have already seen a few pairs around the town. Interestingly, some of these geese probably spend their winters in the British Isles, in places such as the Solway Firth in Scotland, so they will have done a very similar journey as us to get here. There are also a large number of breeding pairs of eider ducks out in the fjord. The males are large, striking black and white birds, whilst the females are a more inconspicuous dappled brown.  Flitting round Ny Alesund, and filling the air with some very welcome bird song are pairs of snow buntings. Again the males are attractively adorned with black and white feathers, acting as great camouflage against the Arctic landscape.

More birds will be arriving in the next few weeks, and we await their arrival with anticipation. Today we were told that the Arctic terns will arrive on 1st June, as they always do. Arctic terns are amazing little birds that see the most daylight of any animal on Earth. They migrate between the Antarctic and Arctic, chasing the sun as they go. They are ground nesting birds, so as a result of this are very aggressive but diligent parents, attacking anything that comes within a threatening distance of their vulnerable nests. Apparently, 90 terns nested around Ny Alesund last summer, so hopefully we will be able to post some pictures and let you know how our tern colony is getting on.

Hopefully this is the closest we will come to this Arctic wildlife...

 

Frances